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Wichtiges

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Das Nötigste zum Überleben

So kommt man sicher durch England

Verständigung über die wichtigsten Dinge

Wer einen Anruf erhält, nennt nicht nur als erstes seinen Namen, sondern wiederholt praktischerweise auch noch seine Telefonnummer. Wünscht man jemanden Bestimmtes zu sprechen, sage man: Could I speak/talk to ..., please? Möchte man eine Nachricht hinterlassen: Can I leave a message, please? Sinnvollerweise hat jeder seine Nachricht schon vorher präpariert. Schickt man ein Hold on, please durch die Leitung, so weiß der andere, dass er am Apparat bleiben soll.
In diesen Breitengraden, wo die jungen Engländer auch im Dezember im Kinderwagen an die frische Luft gesetzt werden, um sie auf ihr künftiges Leben vorzubereiten, kann sich auch folgender Satz als nützlich erweisen: I´m afraid I´m a bit cold, was zum Ausdruck bringt, dass der Sprecher vor Kälte schlottert. Um dem abzuhelfen, gelüstet es ihn vielleicht nach einer zusätzlichen Decke: Could I have another duvet, please? Letzteres Wort ist ungemein wichtig. Im Deutschen gibt es verschiedene Arten, in netter Form nach etwas zu fragen oder um etwas zu bitten. Oft reicht schon ein Konjunktiv, so dass wir auf ein »bitte« verzichten können. Nicht so in England. Festlandseuropäer sind bei den Insulanern deshalb als unhöflich oder gar »rude« ins Gerede gekommen. Übrigens, das im Amerikanischen gebräuchliche »blanket« für Decke gibt´s im Britischen auch, doch dort bezeichnet es lediglich eine Woll- oder Picknickdecke. Wer ordentliche Bettwäsche will, der verlange ein »duvet« (gesprochen duhweh, franz.: dü´wä). Was heißt eigentlich "please"? Nun, es stammt vom franz. "plaire" ab, "gefallen" (das Pläsir etc.), "s´il te plaît" bzw. die engl. Form "please" heißt dementsprechend "wenn es Dir gefällt".