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Fischerdörfer

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Boca de Uchire, El Hatillo, Clarines, Píritu

Olivgrüne Laguna de Unare mit reicher Vogelwelt

Boca de Uchire

Von der kleinen Ortschaft El Guapo sind es nur noch 30 km bis Cúpira, wo die Straße dann an der Küste entlang bis Cumaná und darüberhinaus führt. Nach weiteren 30 km das Fischernest Boca de Uchire zwischen den Bundesstaaten Miranda und Anzoátegui, wo man den Tagesablauf der Fischerfamilien erleben kann. Auch wenn sich nur selten Touristen hierher verlaufen, finden sich die Fischer gerne zu einer Fahrt durch die malerische, olivgrüne Laguna de Unare mit ihrer reichen Vogelwelt bereit. Die sich 25 km ausdehnende Lagune ist nur durch eine schmale Sanddüne vom Meer getrennt. Wer schon einmal hier ist, sollte den frischen Fisch nach einheimischer Art probieren.

El Hatillo

Am anderen Ende der Lagune die beschauliche Fischersiedlung El Hatillo, ebenfalls als Ausgangspunkt für Ausflüge geeignet. Wer in einem dieser Dörfer nächtigen möchte, bittet den Bootsführer um Vermittlung einer Privatunterkunft. Eine Buslinie verbindet El Hatillo mit Barcelona.

Clarines

Zurück auf der Autopista 9 erreicht man das etwas weiter südlich gelegene Dorf Clarines mit seinen besonders gut erhaltenen Kolonialgebäuden. Dort erhebt sich eine der drei in Venezuela vorkommenden Kirchen mit kreuzförmiger Bauweise: die von allen noch am besten erhaltene, aus dem 18. Jh. stammende Franziskanerkirche »Iglesia de San Antonio de Clarines«.

Das Fest zu Ehren San Antonios findet am 13. Juni statt, wenn sich die Bewohner den vom frühen Morgen bis in den späten Abend hineinreichenden Prozessionen anschließen. Mit viel Tanz und Musik feiert das Örtchen am 16. Juli das Fest der Jungfrau.

Píritu

Von El Hatillo kann man zur tierreichen Laguna Píritu fahren. Eigentlich handelt es sich um zwei Lagunen, die ein schmaler Landstreifen trennt. Beide bieten sich für Vogelbeobachtungen an. Auf der anderen Seite der Lagune der Hafenort Puerto Píritu. Schnorchler finden auf den etwas weiter entfernten Islas Píritus Gelegenheit, die Unterwasserwelt zu erkunden. Die Inseln haben nur wenig Zulauf, weil kaum ein schattiges Plätzchen vorhanden ist. Im 5 km weiter südöstlich gelegenen Píritu die aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammende Kirche »Nuestra Señora de la Concepción«. Auffällig sind dicke Wände und winzige Fenster, die auf erbitterte Kämpfe in der Kolonialzeit hinweisen. Das wehrhafte Bauwerk, das uns vom Turm einen weiten Überblick beschert, wurde 1954 vollständig wiederhergestellt.

Unterkünfte (Vorwahl: 081)

Zwei Sterne
Hotel Géminis, Carretera de la Costa, Píritu, Tel. 4 41 22 06
Hotel La Posada, Urb. El Tejar, Tel. 4 41 13 16
La Posada de Alexi, Calle Principal, Urb. El Tejar, Tel. 4 41 04 69