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Anstruther

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Für Seebären und Romantiker

Alter Fischerhafen Anstruther

Ein weiterer hübscher Hafen, nur zwei Kilometer von dem vorigen entfernt. Früher war dieser Ort dank reichen Heringfangs sehr wohlhabend, aber durch die Wasserverschmutzung nahm das Heringsvorkommen stark ab. So stellt der Ort auf Fremdenverkehr um und gibt Zeugnis von jener Zeit, als die Menschen noch in Einklang mit dem Meer lebten.

Wertvolle Adressen

~ Verkehrsamt: am Hafen, neben dem Fischfangmuseum. T. 01333 31 10 73. Jeden Tag, außer am Sonntagmorgen, zwischen 10 und 17.30h erhält man Material über die Gegend. Im Winter schließen sie eine Stunde eher.

~ Boote: täglich fährt ein Boot die Insel May mit ihem Vogelschutzgebiet an. T. 01333 31 01 03.

Einen Besuch wert

* Scottish Fisheries Museum: am Hafen, T. 01333 310 628. www.scotfishmuseum.org. Unter der Woche 10-17.30h, sonntags 11-17h geöffnet. Zwischen November und März schließt es eine Stunde früher. Eine Eintrittsgebühr wird verlangt. Eine seltene Art von Museum, bestechend durch sorgfältige Präsentation der Ausstellungsstücke. dass hierbei viel Nostalgie mitschwingt, läßt sich nicht übersehen. Man erhält einen Einblick in die gesellschaftlichen und historischen Entwicklungen, welche die Gegend durchlebte. Es wird an den Fischfang erinnert, der zunächst mit Segelschiffen, später mit Dampfern betrieben wurde. Gallionsfiguren aus dem 18. Jh., Taue, kupferne Sturmlampen, verzierte Rettungsringe usw. Ein Raum ist vollständig dem Walfang gewidmet und beherbergt unter anderem über zwei Meter lange Narwalzähne. Szenen aus dem Fischerleben – Zubereitung des Herings, ein Fischstand – wurden nachgestellt. Zuletzt landet man bei den Aquarien mit Krabben und Riesenhummern sowie Sägefischen. Im Hof stehen einige Boote, eine Ankersammlung, Walknochen und ein nachgebautes Fischerhaus aus dem 16. Jh.

Gegenüber des Museums, am Kai, ein schönes Leuchtschiff.

* Am Ortseingang stößt man auf eine sehenswerte Kirche. Das Haus nebendran ist mit Muscheln bedeckt.