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Argos

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Argos (Vorwahl: 07 51)

Die älteste Stadt Europas

Etappenstadt, da kaum auf Sehenswertes hinzuweisen ist. Ausgenommen natürlich unseren Archäologiefans ...

Unterkunft und Verpflegung

Apollo Inn: od. Korai 15, unweit des Hauptplatzes, hinter der BP-Tankstelle. Vielbesuchtes Durchgangshotel.

Am Bahnhof nettes Buffet mit schmackhaften Souvlaki und sympathischem Wirt in den Fünfzigern. Eine Wirtin in den Zwanzigern wäre uns dennoch lieber.

Freitags und samstags morgens Markt.

Im Café Nikantinny gegenüber haben wir – »just for fun« – die Männer gezählt, es waren 79 ... und eine Frau, die Kassiererin – und nicht mal die ist immer anwesend. In diesen seltsamen Großstadtcafés mit häßlicher Neonbeleuchtung wird ja jeder Theologiestudent auf Dauer zum Stadtneurotiker.

Mehr oder minder sehenswert

Im Museum, das außer dienstags von 9 bis 15.30 Uhr geöffnet hat, bewundern wir unter anderem den schönsten homerischen Helm nach dem von Nauplion. Ein paar hübsche Vasen mit geometrischen Mustern und römische Mosaike mit Darstellung der Monate und Jahreszeiten.
Das Kastro von Argos, ehemals fränkische Burg, lohnt einen Besuch noch am ehesten. Allein schon wegen des Panoramas über die Stadt und die Ebene. Das haben wir nach dem Aufstieg aber auch verdient!
Im Theaterviertel am Stadtausgang haben Ausgrabungen Ruinen römischer Thermen zutage gefördert – und ein Theater größer als jenes von Epidauros! Aber das ist alles nicht besonders fesselnd, und im Sommer wirkt Argos dank seiner Kessellage stickig und staubig.

Auf dem Hauptplatz, hundert Meter neben dem Museum, erhebt sich eine fast immer menschenleere Kirche mit reicher Innenausstattung. Puh! Uns reicht´s.

Weiterfahrt

Per Bus

Busbahnhof in der Stadtmitte, am Kirchplatz.
Nach Nauplion: etwa alle halbe Stunde; Achtung: Fahrkarte am Busbahnhof kaufen, sich dann mit dem Taxi bis zum Treffpunkt drei Kilometer vor der Stadt kutschieren lassen.
Nach Sparta: sieben Mal am Tag.

Mit der Bahn

Nach Athen und Tripolis: am Fenster ziehen die tollsten Landstriche vorüber.