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Miomo, S. M., Lavasina

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Miomo und andere Orte der Umgebung (20200)

Von Bastia her gesehen ist Miomo die erste kleine Marina nach Pietranera und Grigione, fünfeinhalb Kilometer nördlich der (einen) Inselkapitale.

Landschaftlich reizvolle Straße von Miomo bis San-Martino-di-Lota.

Miomo: Nachtquartier

  • Camping des Orangers: T. 95 33 24 09. Siehe Kapitel »Bastia/Unterkunft«

    San-Martino-di-Lota (20200)

    »Adlerhorst« in luftiger Höhe, von dem aus sich die Ostküste des Cap Corse überblicken läßt. Von Miomo aus schraubt sich eine enge und kurvenreiche Straße am Berghang hinauf. Einen Kilometer vor dem Ortseingang erblickt man die Umrisse des Schlosses des Grafen Cagninacci, das sich allerdings in Privatbesitz befindet. Cagninacci emigrierte einst nach Venezuela, wo er als Goldgräber sein Glück machte, und verbrachte seine alten Tage dann hier in diesem ehemaligen Kloster. Im Dorf San-Martino-di-Lota gelten die in der Kirche enthaltenen Altäre aus Palmzweigen als besondere Attraktion. Nach dem Schlüssel im Lebensmittelladen fragen. Während der alljährlichen Karwoche tragen die Bewohner diese Altäre bei Prozessionen durch die Gassen des Dorfes; hergestellt werden sie unter der Schirmherrschaft einer Bruderschaft. Ein althergebrachter, origineller Brauch.

    Übernachtungs- und Ernährungsfragen

  • Hôtel-Restaurant de la Corniche: exzellente Adresse. Siehe unter »Bastia/ außerhalb einkehren«
  • Auberge U San Martinu: place de l´Eglise. T. 95 32 23 68. Geräumiges Haus aus dem vorigen Jahrhundert mit einer im Sommer sehr angenehmen Laube. Geschmackvolles Innenleben. Ein liebenswerter Ort mit einem freundlichen und zugleich diskreten Besitzer, der selbst vielleicht erst zwei Mal in Ajaccio gewesen ist, die korsische Kultur jedoch mit der Muttermilch eingesogen hat. Schmackhaftes Menü zu 95 F, daneben Leckerbissen wie Forelle mit Aïolu (Knoblauchmayonnaise), Pastizzu und Fiadone. Obendrein fallen die Portionen recht großzügig aus. Manchmal ertönt sogar klassische Musik, was die Stätte noch gastlicher macht.

    Lavasina (20222)

    Bescheidenes Dorf an der Küste, zweieinhalb Kilometer südlich Erbalungas. Gilt als »Klein-Lourdes vom Cap Corse«, ist also ein bedeutender Pilgerort. Den Glockenturm der Kirche finden wir zwar ausgesprochen häßlich, dafür wird man aber im Inneren mit einer lebendigen (!) Darstellung des toten (!) Christus entlohnt (in einer Nische).

    Achtung: die Parkplatzsuche im Dorf erweist sich als außerordentlich mühsam.

    Wo übernachten?

  • Hôtel Les Roches: gleich am Ortseingang von Lavasina, von Bastia her gesehen linker Hand in einer Kurve vor der Brücke. T. 95 33 26 57. Einfaches, gepflegtes und ruhiges Hotel, das von älteren Leuten geführt wird. Das eher mittelmäßige Essen ist allerdings zu teuer. Eher ein Notnagel.