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Kost & Logis

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Schlafen und Schlemmen in Zentralkorsika

Mittlere Preise

  • Hôtel-Restaurant Le Torrent: in Santo-Pietro-di-Venaco, einem winzigen Weiler zwei Kilometer oberhalb von Venaco. T. 95 44 00 18. Von Ende Juni bis Anfang Dezember geöffnet. Kleines Landhotel mit altertümlicher Einrichtung in vorteilhafter Lage, mit einer schattigen Terrasse und Zimmern, die weit hinaus ins Venacais blicken. Klassische korsische Küche: Gebirgsforelle, Brocciu-Bällchen, als Besonderheit San-Pierroise-Brotstangen.
  • Zeltplatz und Ferme-auberge in Peridundellu: T. 95 47 04 64. In der Herberge findet man nur nach Voranmeldung einen Platz. In Venaco die D 43 Richtung Tavignano-Tal einschlagen, dann nach vier Kilometern auf der rechten Seite nach dem reizlosen Neubau mit Traumblick auf die Landschaft Ausschau halten. Bodenständig-ländliche Küche mit Selbstgeschlachtetem, Blätterteig mit Ziegenkäse, Kaninchen mit Kräutern, Olivenlamm, Fiadone-Dessert, alles schmackhaft und reichlich. Unter den Fichten Zeltgelegenheit mit warmen Duschen. Nebenan rauscht wieder mal der Gebirgsbach.
  • Restaurant U Frascone: in einer Kurve der Straße nach Ajaccio, an der südlichen Ortsausfahrt von Venaco. T. 95 47 00 85. Ansprechende Einrichtung, zivile Preise und lobenswerte Küche. Das Menü würde an der Küste glatt das Doppelte kosten. Leckere, gehaltvolle Gerichte wie Kräuterkuchen, Lammbraten mit Weißwein, Brocciu-Cannelloni und hausgemachte Fritelli. In den Hundstagen sitzt es sich abends auf der Terrasse besonders gemütlich. Sechs Zimmer.
  • Restaurant de la Place: place du Pont, in der Innenstadt von Venaco. T. 95 47 01 30, Fax: 95 47 06 21. Von Mitte November bis Ende Februar geschlossen. Leckere korsische Hausmannskost aus den Kochtöpfen der Wirtin höchstselbst: Lamm auf korsische Art, Kräuterkuchen und Storzapretti (wörtlich »Pfaffenwürger«), eine ursprünglich aus Bastia stammende Spezialität. Günstiges Menü auch am Wochenende erhältlich.

    Merklich anspruchsvoller

  • Paesotel E Caselle: T. 95 47 02 01, Fax: 95 47 00 66. Etwas für unsere verehrte Leserschaft aus den besseren Kreisen (die mit dem »CH« vor der Postleitzahl). Wir folgen der D 143 und stoßen fünf Kilometer östlich von Venaco auf eine aus unbehauenen Steinen bestehende Hotelanlage von unzähligen Pavillons. Diese erinnern an die Caselle (Schäferhütten) im Hochgebirge und überragen den Gebirgsbach Vecchio, der sich kopfüber in den nahen Tavignano stürzt.

    Die Mahlzeiten nehmen wir im gemütlich hergerichteten Speisesaal ein. Tolles Schwimmbad, sagenhafter Blick auf den Maquis (Macchia) und die Berge. Außer dem (im Sommer erträglichen) Rauschen des Bächleins inkommodiert nichts unsere Nachtruhe. Alle Pavillons verfügen über Bad, WC und eine Sonnenterrasse. Dieses ungewöhnliche Hotel baute in den siebziger Jahren übrigens der jetzige Inhaber Jean Pagni, »Schäfer aus Leidenschaft« im Venacais.