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Modernes Irland

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Irland zwischen Kriegen

IRA und der Guerillakrieg

1914-1918 erster Weltkrieg. Die Irische Soldaten kämpfen in der englischen Armee.
1915 geht die Gälische Liga in der Irish Republican Brotherhood auf.

Am 21.1.1919 rufen die Abgeordneten von Sinn Fein in Dublin die Republik Irland aus und gründen ein unabhängiges irisches Parlament (Dáil Éireann). De Valera wird Präsident.
1919-21: Sinn Fein stellt eine Armee auf, die Irisch-Republikanische Armee (IRA), die einen Guerillakrieg gegen die britische Besatzung führt. England entsendet 7000 Söldner (nach der Farbe ihrer Uniformen Black and Tans genannt), die sich durch brutale Kriegsführung hervortun.

Am 11.7.1921 wird ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet.
6. Dezember 1921 Während der Friedenskonferenz in London unterzeichnet die fünfköpfige Sinn-Fein-Delegation unter Führung von Arthur Griffith den Vertrag: Irland wird zum Freistaat und verbleibt im Commonwealth, Nordirland bleibt Teil Großbritanniens.
1922-1923 Inneririscher Bürgerkrieg zwischen den Gegner des anglo-irischen Vertrags und den von England unterstützten Befürwortern unter Michael Collins.
1937 Irland wird Republik und de Valera Präsident. Neue Verfassung.
1939-45 bleibt Irland im Zweiten Weltkrieg neutral, leidet aber unter den wirtschaftlichen Folgen des Krieges. Deutsche Bomber werfen 1941 in Dublin »versehentlich« Bomben ab.

Freistaat und Republik

1949 Austritt aus dem Commonwealth.
1968-1972: Demostrationen der nordirischen Bürgerrechtsbewegung. Britische Truppen werden in Nordirland stationiert. Reaktivierung der IRA. Beginn des nordischen Bürgerkriegs.
1973 Großbritannien und Irland werden Mitglied der EU.
1981 zehn IRA Gefangene sterben nach einen Hungersstreik.
1991 ist Dublin Kulturhauptstadt Europas.
1994 erklärt die IRA einen Waffenstillstand, der am 1. September in Kraft tritt. Die loyalistischen Organisationen folgen wenige Wochen später.
1998 Karfreitagabkommen, fortschreitender Friedensprozess in Nordirland. Die boomende Wirtschaft in der Republik Irland erhält den Namen“Celtic Tiger".
1999 Die seit 1972 bestehende britische Direktherrschaft über“Nordirland“wird abgeschafft und die Macht wieder ans Parlament abgegeben.
2000 Im Streit um die Entwaffnung der Terroristen wird das nordirische Parlament suspendiert und die Direktherrschaft wieder eingeführt (Januar-Juni).
2001 Die IRA erklärt sich im Oktober bereit, ihre Waffen abzugeben oder unbrauchbar zu machen.
2002 Die IRA entschuldigt sich unerwartet für die Tode von Hunderten“Nicht-Kämpfern", die in den letzten 30 Jahren in“Nordirland“ums Leben kamen.
2003 Aus der Regionalwahlen in Nordirland geht die unionistische DUP als stärkste Partei vor. Sie lehnt das Karfreitagsabkommen ab.