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Cervantes / Trinitat

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Parks in Barcelona

Weit von der Stadt

Cervantes / Trinitat

Parc Cervantes
Jardins Cervantes

Bei der südlichen Stadtausfahrt, am Ende der »Diagonal«, liegt an einem leichten Hang dieser schöne Park mit prächtigen Rosengarten.

Turó del Putget
Manacor, 9

Trotz der Lage mitten im Häusermeer atmet man im »Putget« aufgrund seiner Hügellage reine Luft, was ihn aber zum Glück keineswegs zu einem überfüllten Park machte. Der »Putget« ist einer der erholsamsten Grünflecken Barcelonas und dank seiner zentralen Lage auch leicht erreichbar.

Turó de Monteroles
Muntaner, 426

Weiterer Stadtpark auf einer kleinen Anhöhe, der immer Gelegenheit zu einem kurzen Spaziergang bietet. Von der höchsten Stelle genießt man einen guten Blick über die Stadt und das Meer. Hierher kommen manchmal die Manager und Angestellten aus dieser Gegend mit einem Sandwich in der Mittagszeit, um eine Weile in der Sonne zu entspannen.

Parc de la Creueta del Coll
Pg. Mare de Deu del Coll, 87

Etwas oberhalb der Jugendherberge »Ntra. Senyora del Coll« liegt der Eingang zu diesem seltsamen, postmodernen, in eine kleine Schlucht eingebetteten, Naturpark. Mittelpunkt ist ein großer künstlicher Teich, der im Sommer zum Baden einlädt. Um ihn herum Palmen und mehrere Skulpturen von Roy Lichtenstein sowie die bekannte, über dem Wasser hängende Betonkralle des baskischen Künstlers Chillida, die sich vor allem bei Nacht gegen den Felshintergrund auf bedrohliche Weise abzeichnet. Von Lage und Einrichtung her der gelungenste neue Stadtpark.

Parc Güell
Olot, s/n

Auf der heutigen Grünfläche des »Parc Güell« sollte zu Beginn des Jahrhunderts Antoni Gaudí nach dem Vorbild der englischen Utopiearchitekten eine Gartenstadt, also eine in die Natur integrierte Wohnsiedlung, anlegen. Wegen mangelnden Interesses von Seiten des damaligen Großbürgertums und der durch das unebene Gelände auftretenden, bautechnischen Probleme wurde das Projekt nach dem Bau des Eingangs, der überdachten dorischen Markthalle und einiger hochgelegten Verbindungswege aufgegeben.

Heute ist dieser halb aus Grünanlagen und halb aus Wald bestehende Park hauptsächlich durch die langgeschwungene und vielfotografierte Mosaikbank, die den säulengetragenen Platz säumt, bekannt. Die für Gaudís Architektur typischen »Trencadís«-Mosaike wurden hier zum ersten mal als Notlösung eines Lieferengpasses aus Keramikabfallresten – Teller-, Tassen- oder Kachelstückchen – gefertigt. Unter dem Platz 84 dorische Säulen und eine hübsche mosaikverzierte Decke. Am Eingang zum Park der bekannte Drachen und ein organisch wirkendes Märchenhaus mit einem Café. Weiter oben gelangt zum Gaudí-Haus, einst Wohnung des Architekten, das heute sein Museum beherbergt. Dahinter, gegen den Hang, erkennt man schon die hochgeführten, durch schräge Säulen gestützten Straßen, die nach dem utopischen, ursprünglichen Plan den Fahrzeugverkehr von den Fußgängern getrennt führen sollten.

Es ist auch möglich, den Park im Rahmen eines Rundgangs von oben nach unten zu besichtigen, indem man über die Rolltreppe der »Baixada de la Glória« und danach entlang der »Avinguda Coll del Portell« ein paar hundert Meter nach links zum oberen Parkeingang gelangt. Von hier aus erreicht man auch leicht eine kleine, durch ein Kreuz gekennzeichnete Anhöhe mit schönem Blick über die Stadt.

Jardins Mossen Costa i Llobera
Ptge. Bateries

Dieser kleine botanische Kakteengarten hängt förmlich an der steilen Nordseite des »Montjuïc« und gibt einen schönen Blick aufs Meer frei. Über die Gärten erreicht man auch den »Miramar«-Aussichtspunkt mit seinem angenehmen Terrassencafé, wo man sich in der Sonne ausruhen und erfrischen kann.

Parc de Mar
Port Olímpic

Die erst durch den Bau der Olympiasiedlung und des Sporthafens zurückgewonnene nördliche Uferzone wird heute vom langen, aus mehreren kleinen Parkeinheiten zusammengesetzten, »Parc de Mar«-Komplex eingenommen. Er reicht vom »Barceloneta«-Viertel bis zur Stadtbezirksgrenze am »Besós«-Fluß. Auf diese Weise ist es möglich, über mehr als vier Kilometer, oder sieben – wenn man die bis ans Meer führenden Boulevards »Rambla Catalunya« und »Ramblas« dazuzählt – durch Grünanlagen und Parkgelände am Meer und den Stränden entlangzuspazieren und am Ende mit der U-Bahn in die Stadtmitte zurückzukehren. Einer der Abschnitte des Parks, der dem »Mar Bella«-Strand entsprechende, grenzt mit seinen Tennisplätzen, Sportanlagen und einem öffentlichen Sportkomplex unmittelbar ans Meer.

Parc del Migdia
Auf der hinteren Seite des Montjuïc

Hinter den Olympiaanlagen der »Anella Olímpica« wird z.Z. der mit 50 ha größte Park Barcelonas angelegt. Im »Parc del Migdia« werden künftig auch der Botanische Garten, heute beim Vergnügungspark, und ein großes Gelände für Freiluftkonzerte integriert sein.

Parc de la Trinitat
Nus de la Trinitat

Mit einer öffentlichen Badeanstalt, einem mit Ruderbooten befahrbaren Teich, Grünflächen, Skateboard- und Rollerskate-Bahnen, Auditorium, mehreren Sportanlagen und einem direkten U-Bahnanschluß mit eigenem Metrobahnhof, der unmittelbar in den Park mündet, ist dieses Gelände augenblicklich wohl der modernste Park Barcelonas.