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Lokale

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Wiener Küche und Tanzmusik

Stimmung der Stadt spüren

Neben den alten Beiseln, die oftmals auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken können, ist in den letzten Jahren eine stattliche Zahl neuer Lokale entstanden, die vor allem starke Anziehungskraft auf Künstler und junges Publikum ausüben. Das sogenannte »Bermuda-Dreieck« im alten Textilviertel, rund um die Seitenstettengasse im ersten Bezirk, ist der Inbegriff für kulturelle Aktivitäten wie Vernissagen, Livemusik und Dichterlesungen bei lockerer Atmosphäre. Lokale wie »Roter Engel«, »Krah-Krah« und »Ma Pitom« sind ein Muß für jeden Szenefreak. Aber auch das Naschmarktviertel im vierten und fünften Bezirk und der Spittelberg im siebten Bezirk haben sich zu Zentren kulturellen Lebens und damit auch einer entsprechenden Lokalszene gemausert. Darüber hinaus gibt es natürlich über die ganze Stadt verstreut empfehlenswerte Lokale.

Erholung im Schanigarten

Was ist ein »Schanigarten«?

In den Sommermonaten prägen bei Schönwetter die »Schanigärten« das Wiener Stadtbild. Schon zeitig am Morgen, bevor die Stadt zu neuem Leben erwacht, werden Tische und Stühle ins Freie getragen. Ein paar Blumenkistchen bringen einen Hauch von Natur auf den Asphalt der Stadt, und schon kommen die ersten Gäste vorbei. Hier trifft man Beamte, die sich die Arbeitspause mit Kaffee und Kuchen versüßen, Studenten, die sich auf die Prüfung vorbereiten, Pensionäre, die Zeitung lesen und Touristen, die müde vom Stadtbummel einen Platz zum Verweilen suchen. Am Abend, wenn die letzten Gäste gegangen sind, bugsiert der »Schani« (Hilfskellner) die Tische und Stühle wieder zurück ins Lokal.