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Villa d Este

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Die »Königin der Villen«

Fünfhundert Brunnen und Fontänen

Traditionelle Küche in Reinform

  • Villa d´Este

    Sie galt den Römern als »Königin der Villen« die Villa d´Este in Tivoli. In der Tat war die Kardinalsvilla aus dem 16. Jahrhundert von außergewöhnlicher Pracht. Kardinal Ippolito d´Este ;ließ einen der schönsten Renaissancegärten Italiens anlegen. Der Architekt war Pirro Ligorio;. Fünfhundert Brunnen und Fontänen sorgen für akustische Untermalung und Kühle. Von der Terrasse eröffnet sich ein wundervoller Blick auf Rom. Begonnene Restaurierungsarbeiten sollen dem Prunk nun seinen alten Glanz zurückgeben. Besichtigung außer montags von 9 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang. Eintritt 3 €. Etwa alle halbe Stunde fährt ein Bus von der Via Gaeta vor dem Hauptbahnhof Termini in Richtung Tivoli. Mit dem Auto über die Via Tiburtina.

  • Castelli Romani

    Wer Roms traditionelle Küche in Reinform kennenlernen will, der kann das mit einem Ausflug in die Sommerfrische der Hauptstadt, die Castelli Romani, verbinden. Die rustikalen und preiswerten Trattorien der Albaner Berge mit ihrer deftigen, bodenständigen Kost ziehen die Römer am Wochenende in Massen an. Hier zieren die Speisekarte die berühmten pappardelle al sugo di lepre (Bandnudeln mit Wildsoße), fettuccine ai porcini (Bandnudeln mit frischen Steinpilzen) und abbacchio al forno (Lammbraten). Dabei geht es recht volkstümlich und familiär zu. Zudem verfügt jeder der kleinen Orte über eine besondere Gaumenfreude: in Frascati ist es der Wein, in Genzano das berühmte Holzofenbrot, in Rocca di Papa sind es die Steinpilze, in Nemi die aromatischen Walderdbeeren. Eine Wohltat ist im Sommer die deutlich frischere Luft in den rund fünfundzwanzig Kilometer südöstlich von Rom gelegenen Castelli. Landschaftlich reizvoll ist die Gegend dank der Wälder und zwei Vulkanseen. Der Name Castelli Romani – Römische Burgen – rührt aus dem Mittelalter, als aus Rom vertriebene Adelsfamilien hier Zuflucht in Festungen und Burgen fanden.

    Von Rom fahren Busse in regelmäßigen Abständen von der Via Carlo Felice (Nähe Lateransbasilika) und von der Metro-Station Subaugusta (Linie A) hoch in die Albaner Berge.