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Zeltplätze

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Unterkunft in Spanien

Preisgünstig schlafen auf hartem spanischen Boden

Zeltplätze

Wildes Zelten an Stränden ist meist erlaubt, da es in Spanien keine Privatstrände gibt. Dennoch kann es passieren, dass man jemandem, der sich just vor einem Hotel niederläßt, mehr oder minder freundlich zu verstehen gibt, dass er dort fehl am Platze ist. Das gilt´s zu respektieren, auch wenn man nicht im Unrecht ist. Will man auf einem Privatgelände ein Lager aufschlagen, so gebietet schon die Höflichkeit, vorher um Erlaubnis zu fragen.

Die offiziellen Zeltplätze bieten den Vorteil, preiswert zu sein und ihre Gäste vor der spartanischen Hausordung in Jugendherbergen zu verschonen. Die Platzgebühren und -kategorien werden amtlich festgelegt; Tafeln am Eingang geben Auskunft über den jeweiligen Stand. Der von der spanischen Fremdenverkehrsbehörde jährlich herausgegebene »Guia Oficial de Campings«, ein umfassendes Nachschlagewerk von fast 650 Seiten mit ausführlichen Angaben zu allen Zeltplätzen des Landes, kann über die Fremdenverkehrsämter zu Hause bezogen werden.

Die spanischen Zeltplätze, vor allem jene an der Costa Brava, bieten im allgemeinen jede Menge Platz und verfügen häufig über Annehmlichkeiten wie Supermarkt, Friseur- oder Kosmetiksalon! Für diverse Freizeitaktivitäten stehen Swimmingpools, Tennis- und Fußballplätze zur Verfügung. Keine Bange: sie liegen immer etwas abseits. Discos und Restaurants sorgen dafür, dass das Nachtleben nicht zu kurz kommt. Und die sanitären Anlagen bestehen nicht, wie andernorts so oft, aus fliegenübersäten Betonbaracken, sondern aus gepflegten Räumen mit Spiegeln und Marmorkacheln.

Sich mit stabilen Heringen wappnen, denn das Gelände ist überall ausgetrocknet und knochenhart, vor allem in der Gegend von Sevilla. Ohne Hammer ist man aufgeschmissen.