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Marvao

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Marvao

Wunderschöne Sonnenauf- und Untergänge

Ein ewig gleichbleibender Streit beschäftigt alle Touristen: ist Marvao schöner als Monsaraz? Also hinfahren und selbst überprüfen. Der befestigte, einem Adlerhorst gleichende Ort auf neunhundert Meter Höhe ist auf jeden Fall einer der bezauberndsten Flecken des Landes. Dass man hier wieder ein unbeschreibliches Panorama hat, braucht man wohl nicht weiter auszuführen. Nachmittags bei weniger grellem Sonnenlicht, durch das Relief und Farben besser zur Geltung kommen, wirkt der Ort besonders malerisch. Marvao bietet idyllische Gassen, weiße, blumengeschmückte Häuser Kapellen mit Renaissanceportalen sowie einen erholsamen Spaziergang auf dem Rundweg der noch völlig erhaltenen Stadtmauer, in die, hie und da, im 17. Jh. Schießscharten eingefügt wurden. Hier oben fühlt man sich wie auf einer Insel. Hat man das scheinbar unendliche Panorama genügend ausgekostet, macht man sich auf den Weg zur Burg, normalerweise von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Bis zum Bergfried durchschreitet man zahlreiche Innenhöfe, Befestigungsmauern und Treppen. Von dort oben ein atemberaubender Blick in die Tiefe, über die verschiedenen Stadtmauern und den Rundweg, die mit dem Berg verschmolzen zu sein scheinen. Bei gutem Wetter sieht man alle Gebirgsrücken des Alentejo bis hin zur Serra da Estrêla, hundert Kilometer weiter nördlich. Nachts erscheint der Mond hier fast rötlich.

In der Nähe der Burg werden Tonwaren feilgehalten.

  • Verkehrsamt: Rua Dr. Matos Magalhaes, Tel.: 93 226. Auskunft über Fremdenzimmer sowie die Möglichkeit, ein Haus im Dorf zu mieten, was vor allem zu mehreren Personen eine runde Sache ist. Kleines Regionalmuseum im selben Gebäude.
  • Unterkunft und Essen

  • Pensao D. Dinis: dem Verkehrsamts gegenüber und ganz nett. Zu einem moderaten Preis bekommt man ansprechende Zimmer und morgens ein Frühstück. Ordentliche portugiesische Küche.
  • Fremdenzimmer bei Herrn Eufrásio Nunes Cordeiro, Largo do Terreirinho 2, Tel.: 93 237. Wirlich freundlicher Empfang durch den Inhaber, der auch Französisch parliert. Für die kleinen Studios mit Küche und Bad ist ein wenig mehr hinzublättern.
  • Bar Marcelino: Rua de Cima 3. Das ist die schmale, steile Straße vor dem Stadttor. Kleines sympathisches Restaurant, in dem die Wirtin preiswerte Hausmannskost auf den Tisch zaubert. Mittags als besonderen Leckerbissen sarapatel, ein Würzgericht aus Schweinefleisch, Leber, Nieren und Lunge. Sehr preiswert, liebenswerte Wirtsleut´ - so soll´s sein.
  • Casa do Povo: in derselben Straße wie das Marcelino, Eingang über die Terrasse. Auch hier bietet ein volkstümliches Restaurant seine herzhaften Gerichte in einem freundlichen Ambiente an. Wenig Fremde.
  • Varanda do Alentejo: an der Praça do Pelourinho. Ausgezeichnetes porco à Alentejana.
  • Fremdenzimmer in der Rua do Cozzo 8. Bisher ohne Hinweis auf Vermietung am Haus. Leserhinweis.
  • Etwas führnehmer

  • Pousada de Santa Maria: ganz traumhaft in alten Dorfhäuschen eingerichtet, Tel.: 93 201. Die teuren Zimmer sind antik möbliert. Im Restaurant kann man jedoch zu vernünftigen Preisen tafeln. Im Speisesaal mit dem schönen Rundblick wird von 12.30 bis 14.30 Uhr und von 19.30 bis 21.30 Uhr serviert. Wir raten zur Tischvorbestellung