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Ende der Landwirtschaft?

Blühender Wohlstand auch ohne Subventionen

Gute Entwicklung der neuseeländischen Agrarwirtschaft

Das Ende vieler neuseeländischer Bauernhöfe sagte man für die 1980er Jahre voraus. Damals strich die Regierung nämlich Subventionen, um sich vor einem Bankrott zu schützen. Man prophezeite, achttausend der achtzigtausend Landwirtschaftsbetriebe würden ihre Tore schließen.

Tatsächlich geht es neuseeländischen Bauern nach der Subventionsstreichung besser als zuvor. Freilich begann ihr Aufschwung nicht bereits in den ersten Jahren, denn damals kämpften sie mit sinkenden Boden- und Weltmarktpreisen, wie auch mit höheren Kosten. Immerhin hatten sie zuvor nahezu vierzig Prozent des Einkommens aus öffentlicher Hand bezogen.
Doch durch Innovationen und Umdenken stabilisierten viele Bauern ihren Betrieb. Einzig achthundert Höfe schlossen. Man kümmerte sich um Touristen, verbesserte die Produktion und spezialisierte sich auf Waren mit hoher Wertschöpfung. Neun Zehntel der Produkte werden exportiert. Zwar liegen die Gewinne nicht mehr so hoch wie zur Subventionszeit, doch noch immer bietet die Landwirtschaft gute Einkünfte.

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