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Kultstätten der Inka droht in Lima die Zerstörung wegen Bauvorhaben
Wenn's um Geld geht, spielt Kultur oft nur noch eine untergeordnete Rolle. So nun auch in Peru, wo Archäologen um die fast eintausend Jahre alten Huacas bangen. Meist in Form einer Stroh- und Lehmpyramide, dienten sie den Inka einst als Kultstätten. Etwa 250 befinden sich in Lima.
Das peruanische Wirtschaftswachstum liegt bei acht Prozent, dem höchsten Wert im lateinamerikanischen Vergleich, was das Land hauptsächlich dem Rohstoffexport verdankt. Dabei ist verständlich, dass in der Hauptstadt Lima immer mehr Gebäude errichtet werden - denen eben auch einige der Huacas zum Opfer fallen sollen. Ob damit ein Teil der peruanischen Kultur zugrunde geht, scheint wenige zu kümmern.
In bestem Zustand sind die Kultstätten ohnehin nicht mehr. Ausgeplündert, dienen sie Drogensüchtigen als Unterschlupf. Viele verwittern oder wurden zerstört.