Anreise Zug

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Anrücken per Eisenbahn

Amsterdam ist sehr gut mit der Bahn zu erreichen. Von Köln bestehen z.B. täglich neun EuroCity-Verbindungen, und von Berlin verkehren vier Interregio-Züge. Nach Ankunft mit dem Zug hält man sich in der Schalterhalle des Hauptbahnhofs – »Centraal Station« – rechts und folgt den Schildern zu den Schließfächern. Dort kann man sein Gepäck während höchstens zweiundsiebzig Stunden in einem kleinen oder großen deponieren. Nach drei Tagen werden die Schließfächer geleert und das Gepäck wird weitere sieben Tage aufbewahrt. Übrigens bezieht sich der Preis auf höchstens 3 Tage. Wer jedoch zwischendurch an sein Gepäck will, muß nach jedem Öffnen des Schließfaches wieder zahlen. Im gleichen Raum wie die Schließfächer befindet sich auch die Gepäckaufbewahrung, bei der man jedoch ausschließlich Sperrgut, aber keine Fahrräder abgeben kann. Dies kostet 10 Euro pro Tag. In Sachen Fahrradaufbewahrung siehe Fahrradvermietung. Schließfächer und Gepäckaufbewahrung sind durchgehend geöffnet.

Zum Geldwechseln hält man sich, von den Bahnsteigen kommend, ebenfalls in der großen Halle nach rechts und marschiert in Richtung des »Internationalen Kartenverkaufs« bzw. des Auskunftsschalters. Am Ende des Ganges findet man eine Wechselstube mit Publikumsverkehr rund um die Uhr. Der Kurs ist günstig, und außerdem läßt sich bei diesem »Grenswisselkantoor«, dem GWK, auch mit Eurocheques, Reiseschecks oder Kreditkarte an Bares kommen. Auch Überweisungen über »Western Union Transfer« sind hier möglich. Vor dem ersten Stadtbummel etwas Geld zu wechseln, lohnt sich auf jeden Fall – schon allein deswegen, weil man ein paar Gulden für die Straßenbahnkarte (»Strippenkaart«, erhältlich an den Schaltern des »Nationalen Kartenverkaufs«) benötigt. Trotzdem empfiehlt es sich, auf Grund der Provision Geld bei einer normalen Bank zu wechseln, bzw. bereits einige holländische Gulden mitzubringen. Bei diesem GWK kann man übrigens auch Rundfahrten und Hotelreservierungen machen, allerdings »nur« tägl. v. 7.45-22 h. Wer gleich nach der Ankunft Auskünfte über Amsterdam benötigt, kann im Bahnhof, bei den Schaltern des Internationalen Kartenverkaufs, beim VVV, dem Verkehrverein, erste Auskünfte erhalten. Diese Filiale de VVV ist montags bis samstags von 8-19.30h und sonntags von 8-15.30h geöffnet.

Verläßt man den Bahnhof durch den Haupteingang der großen Halle, so befindet man sich gleich auf dem »Stationsplein«, von wo aus mehrere Straßenbahnen und Busse die Reisenden in die Stadtmitte und zu den Zeltplätzen befördern.

Weitere Auskünfte über die öffentlichen Verkehrsmittel am GVB-Häuschen, quer über den Platz, auf der linken Seite kurz vor der Brücke, Mo.-Fr. 7-19h, Sa. / So. 8-19h. Dort erhält man auch die »Strippenkaart« die in allen öffentlichen Verkehrsmitteln Amsterdams gilt. Noch ein kleines Stück weiter nach links dann das VVV-Hauptgebäude wo alle möglichen Auskünfte über die Stadt, ihre Umgebung sowie zu Übernachtungsmöglichkeiten erteilt werden (Öffnungszeiten s. Allgemeines).

Der VVV befindet sich in Smits Koffiehuis, einem betagten Gebäude, das als letztes an den Alten Hafen von Amsterdam erinnert. Seit der Jahrhundertwende befindet es sich an dieser Stelle, mit einer kleinen Unterbrechung als man es im Zuge der Metro-Bauarbeiten »entfernt« hatte. Ursprünglich hieß es Noord en Zuidhollandsch Koffiehuis. Bauherr war das noch heute bestehende Transportunternehmen NZH (Noord-Zuid Hollandsche Tramwegmaatschappij), das von hier aus eine Pendelbootverbindung zu der Straßenbahnhalte Noord unterhielt. Bis das Bötchen herantuckerte, konnten die Fahrgäste bei einer Tasse Kaffee oder Tee das bunte Treiben auf dem Damrak beobachten – wie auch heute noch. Es lohnt sich auf jeden Fall, hier mal eine Tasse Kaffee zu trinken oder eine Kleinigkeit zu essen – besonders im Sommer, wenn man auf einer Terrasse am Wasser Platz nehmen kann.

Wer innerhalb der Niederlande mit dem Zug unterwegs ist, findet attraktive Angebote bei

Tourist Team, Repräsentanz d. Niederländischen Eisenbahn,

T. 02234-273035 57 (Mo.-Fr. 9-12h), F. -273050, Pf. 1948,

50209 Frechen

Hier gibt es die Euro-Domino-Plus-Karte, wahlweise 3, 5 oder 10 Tage für alle Züge der Niederländischen Eisenbahn und sämtliche öffentliche Verkehrsmittel gültig. Ferner wird 25 % Ermäßigung auf die Rückfahrkarte bis zur Grenze gewährt. Ansprechpartnerin ist Frau Truuis van Belle. EuroDomino-Plus auch bei der DB und Reisebüros mit DB-Lizenz. Angeboten werden auch immer wieder günstige Pauschalarrangements sowie Ermäßigungen für alle, die ca. bis zu 160 km von der Grenze wohnen u.a.